Back to the roots: Email...
Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel gelesen, in dem ein IBM-Technologie-Evangelist argumentiert hat, warum er seinen Email-Account deaktiviert hat und nur über Micro-Blogging erreichbar ist. Dies fand ich schwer nachvollziehbar, weil die Menge der Nachrichten und ihrer Inhalte sicher nicht weniger wird. Aber vielleicht hat es den Vorteil, dass man beim Micro-Blogging nicht unbedingt erwartet, dass der Blogger/Empfänger jede einzelne Nachricht liest, versteht und darauf adäquat reagiert, wie es bei Emails der Fall ist
Den entgegengesetzten Weg hat dagegen Donald E. Knuth eingeschlagen. Er schreibt auf einer Webseite mit dem Titel "Email (let's drop the hyphen)":
Email is a wonderful thing for people whose role in life is to be on top of things. But not for me; my role is to be on the bottom of things. What I do takes long hours of studying and uninterruptible concentration. I try to learn certain areas of computer science exhaustively; then I try to digest that knowledge into a form that is accessible to people who don't have time for such study.
Danach gibt er seine Postadresse an und lobt seine Sekretärin dafür, dass sie sehr effizient darin ist, dringende Briefe im direkt vorzulegen. Alles andere kommt in eine Warteschlange, die er periodisch abarbeitet.
<Seufz>...
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